Der Winter zieht in den Kleiderschrank
Der große, begehbare Schrank im Flur war katastrophal zugemüllt. Jacken, Schals, Regenhosen, Westen und Regenumhänge hingen da schief, krumm und ungeliebt an Kleiderbügeln. Der Regenschirmständer schien überzulaufen mit seinen unsorgfältig zusammengefalteten und hineingestopften Schirmen. Es waren auch einige Gegenstände an die falsche Adresse geraten und im Schrank gestrandet: Eine Staffelei stand angelehnt an der Wand. Ein voluminöser Motorradhelm lag auf einem Teppichhaufen und wartete auf einen Ausflug mit dem Scooter Zaukki, den es in diesem Jahr nicht mehr geben würde, denn das Gefährt machte schon Winterpause. Aus den Körben lugten die Wollsocken und Fäustlinge, die Juhas Mutter Elli gestrickt hatte. Zwei stattliche Körbe mit Kunstwerken in allen Farben und Mustern waren es schon geworden und es wurden ständig mehr. Dies war ein unbeachteter Ort von Gedankenlosigkeit. Er spielte eine Nebenrolle und wirkte traurig vor lauter Missachtung. Eine gute halbe Stunde später lag die gan...